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  3. 2008

Trinkwasser aus dem Meer

24.11.2008

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VON STEFANIE WINKELNKEMPER

(RP) Um unser Trinkwasser könnten einmal Kriege geführt werden. Denn sauberes Wasser wird auf der Erde immer knapper, und unterirdisch machen Grundwasser-Vorkommen nicht an Staatsgrenzen Halt. Der Entzug der Quellen kann daher in trockenen Regionen problematisch werden. Erstmals haben in diesem Jahr die Vereinten Nationen, die bereits von der „Wasser-Krise“ sprechen, eine Grundwasser-Inventur gemacht. Ihr Fazit: 273 Reservoirs liegen geografisch unter mehr als einem Staat, 90 davon in Westeuropa.

PÖYRY bündelt Kompetenzen für konzentrierende Solartechnik und Meerwasserentsalzung

Hamburg, 20.10.2008

Logo PöyryPÖYRY Energy weist in den Bereichen Solarenergie und Meerwasserentsalzung bereits zahlreiche Referenzen auf und ist derzeit beispielsweise am Bau des solarthermischen Parabolrinnenkraftwerks AndaSol 3 in Spanien beteiligt.

Durch steigende Brennstoffpreise und technische Weiterentwicklungen in der Solartechnik zeigt der Trend zur Stromerzeugung speziell im Sonnengürtel der Erde in Richtung solarthermische Kraftwerke als Bestandteil konventioneller Kraftwerke. Weltweit sind etwa 500 MW installiert, das derzeitige Planungsvolumen umfasst über 10 GW.

Meist ist gerade in Regionen mit erhöhter Sonneneinstrahlung die gesicherte Trinkwasserversorgung der Bevölkerung schwierig. Hier stellt die Meerwasserentsalzung alleinstehend oder als integrierter Bestandteil eines solarthermischen Kraftwerks eine zukunftsorientierte Technologie dar.

PÖYRY Energy bündelt nun die Kompetenzen im Bereich der konzentrierenden Solartechnik (CSP), der Kraftwerkstechnik und der Meerwasserentsalzung am Standtort Hamburg. Der Kontakt zu den deutschen Technologieunternehmen und den internationalen Unternehmen im PÖYRY Konzern bilden eine erfolgreiche Basis zur Projektplanung aus einer Hand. PÖYRY kann weltweit agieren und ist daher ein starker Partner für solarthermische Kraftwerke und Meerwasserentsalzungsanlage. Die Synergien beider Technologien mit der Kraftwerkstechnik bietet für PÖYRY Energy eine gute Ausgangslage zur effizienten Anlagenplanung in diesem Bereich.

Trinkwassergewinnung Quelle an der Küste

28.08.2008

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Ohne Entsalzung von Meerwasser könnten viele Regionen nicht mehr überleben.
Doch Umweltschützer warnen vor gravierenden Auswirkungen auf die Küstenbereiche.

Von Christian Heinrich

Bei dem Treffen ging es um Wasser, das es noch gar nicht gibt. In einem der teuersten Hotels der Welt empfing am 17.Dezember 2007 der Vorsitzende der Wasserbehörde des Emirats Abu Dhabi Vertreter von Energieversorgungsunternehmen aus Großbritannien und Japan.

Während draußen die Wellen des Persischen Golfs den Strand von Abu Dhabi überspülten, verpflichtete sich die staatliche Wasserbehörde ADWEA (Abu Dhabi Water & Electricity Authority), täglich 591 Millionen Liter Trinkwasser von den angereisten Investoren zu kaufen - für die nächsten 20 Jahre. Das Wasser soll aus einer Meerwasserentsalzungsanlage gewonnen werden, die im Sommer 2010 in Betrieb geht.

Salz raus aus dem Wasser

21.05.2008

Eine neue Technik macht Meerwasser zu Trinkwasser. Das könnte in der Zukunft Menschen vor dem Verdursten retten. „Die Maschine funktioniert mit der Membrantechnik“, erklärt Ingenieur Claus Mertes. Wie bitte? Wie geht das? „Eine Membran ist eine spezielle Haut, die nur das Wasser durchlässt. Aber nicht das Salz“, sagt der Fachmann. Wird das Salzwasser in die Maschine gegeben und dann mit sehr viel Druck zusammengepresst – soviel Druck wie in 700 Metern Tiefe im Ozean herrscht – dann wird das Süßwasser aus dem Salzwasser herausgepresst. „Am Schluss läuft gutes Trinkwasser aus der Maschine“, erklärt Mertes.

Wie kommt das Salz aus dem Wasser?

Stuttgart, 20.05.2008

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Technik macht salziges Wasser trinkbar. Funktioniert das wirklich? Das erforschte Marcel bei einer Technik-Erlebnismesse.


 Foto vl. Marcel Steiner und Claus Mertes

"Diese Maschine kann aus salzigem Meereswasser gutes Trinkwasser machen", sagt Ingenieur Claus Mertes. "Wie soll denn das gehen?", fragt Marcel Steiner. Er ist zehn Jahre alt. Und er guckt sich mit seinen Eltern den Ideenpark an, eine Erlebnismesse für Technik in Stuttgart.

Salz raus - Wie Meerwasser trinkbar wird

Stuttgart, 19.05.2008

«Diese Maschine kann aus salzigem Meereswasser gutes Trinkwasser machen», sagt Ingenieur Claus Mertes. Logo gea.de Frankfurter General-Anzeiger
«Wie soll denn das gehen?», fragt Marcel Steiner. Er ist zehn Jahre alt. Und er guckt sich mit seinen Eltern den Ideenpark an, eine Erlebnismesse für Technik in Stuttgart, die noch bis Sonntag (25. Mai) geht.

«Die Maschine funktioniert mit der Membrantechnik», erklärt der Ingenieur. Wie bitte? Wie geht das? «Eine Membran ist eine spezielle Haut, die nur das Wasser durchlässt. Aber nicht das Salz», sagt Fachmann Mertes. Wird das Salzwasser in die Maschine gegeben und dann mit sehr viel Druck zusammengepresst - soviel Druck wie in 700 Metern Tiefe im Ozean herrscht - dann wird das Süßwasser aus dem Salzwasser herausgepresst. «Am Schluss läuft gutes Trinkwasser aus der Maschine», erklärt der Experte für Meeresentsalzung.

 

Entsalzung - Korr-Inland/Technik/Jugend/

Stuttgart, Mai 2008

Diese Maschine kann aus salzigem Meereswasser gutes Trinkwasser machen, sagt Ingenieur Claus Mertes. „ie soll denn das gehen, fragt Marcel Steiner, 10 Jahre alt. Er besichtigt mit seinen Eltern den Ideenpark, ein Erlebnispark für Technik in Stuttgart.

Entnahme und Teilvoraufbereitung von Meerwasser für Entsalzungsanlagen mit HDD-basierter Neodren-Technik

April 2008

Trinkwassergewinnung - Zu den größten Problemen beim Langzeitbetrieb von Umkehrosmose-Anlagen gehören im Meerwasser enthaltene Feinstpartikel und Kollide, da diese für das Fouling der Umkehrosmose-Membranen bzw. der Membranelemente mit hoher Packungsdichte verantwortlich sind. Unter Nutzung horizontal verlegter spezieller Filterrohre mithilfe der Neodren-Technik, kann auf die Grob- und Feinsiebung sowie auf die konventionelle chemikalienunterstützte Mehrschichtfiltration von Meerwasser verzichtet werden, da der Sandkörper unter dem Meeresboden als natürlicher Vorfilter dient. Hier werden alle ungelösten Stoffe und Partikel bis hinunter in den Bereich von wenigen µm aus dem Meerwasser entfernt, das in die Entsalzungsanlage eingespeist wird.

bbr 04/2008
Fachmagazin für Brunnen- und Leitungsbau

Eiserne Reserve - Zum Erhalt der Artenvielfalt wird auf Spitzbergen Saatgut von Nutzpflanzen aus aller Welt eingelagert

Berlin, 27.02.2008

Logo Berliner Zeitung

Eine Kiste mit Reissamen aus 104 Ländern nahm Cary Fowler gestern als erste in Empfang; damit eröffnete der Direktor der größten Saatgutbank der Welt gestern seine Anlage auf Spitzbergen (Svalbard). Anders als der Mix in der symbolischen Kiste Nummer 1 werden die folgenden Samenproben streng nach Herkunftsgebiet getrennt und alle Pflanzenarten sortenrein untergebracht. Tief im Permafrostboden der norwegischen Insel, nur tausend Kilometer vom Nordpol entfernt, sollen die Samen von Nutzpflanzen hier die nächsten Jahrhunderte sicher überdauern geschützt vor Erdbeben, den Folgen des Klimawandels und sogar vor Atombombenexplosionen.