Die Wasserversorgung ist eines der Kernthemen des 21. Jahrhunderts. Angesichts globaler Knappheit und stetig steigendem Verbrauch birgt dieser Markt für Unternehmen, deren Geschäftsfeld mit dem „blauen Gold“ zu tun hat, große Wachstumschancen. Wie etwa für Thys-senKrupp: Mit ihren innovativen Werkstoffen für Meerwasserentsalzungsanlagen leistet die Stainless-Gruppe des Konzerns bereits jetzt einen wichtigen Beitrag zur Beseitigung der Trink-wasserknappheit.
Düsseldorf (UD) - Auf den ersten Blick wirkt es paradox: Über eine Milliarde Menschen haben zu wenig oder kein sauberes Trinkwasser, obwohl drei Viertel der Oberfläche unseres Planeten mit Wasser bedeckt sind. Allerdings bestehen nur 2,6 Prozent dieser Menge aus nutzbarem Süßwasser, und lediglich 0,3 Prozent davon sind genießbar. Hinzu kommt eine ungerechte Verteilung: Während jeder Europäer im Schnitt über 150 Liter pro Kopf und Tag verbraucht, sind einige Länder so stark vom Wassermangel betroffen, dass dort nur jeder Zweite überhaupt über ausreichend Trinkwasser verfügt. Was neben einer gerechteren Verteilung deshalb besonders nötig ist, ist die Entwicklung innovativer Konzepte zur Trinkwassergewinnung. Sonst drohen, wie eine Studie der Bundesregierung vor kurzem ergab, bereits in den kommenden 15 bis 30 Jahren vermehrt kriegerische Konflikte um das "blaue Gold".